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Die Vogelmiere (Stellaria Media)

Die Vogelmiere (Stellaria Media)

Woran kann man die Gewöhnliche Vogelmiere erkennen? Hier erfährst Du mehr über ihre Wirkung, Vorkommen in der Natur und Verwendung.

Die Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria Media) ist ein kleines unscheinbares Gewächs, das man an den winzigen sternförmigen, weißen Blüten erkennen kann. Daher kommt auch der Name Stellaria, lat. stellarias: sternförmig.

Sie ist immergrün, eines der ersten Wildkräuter, wächst immer wieder nach und ist daher das ganze Jahr über zu finden - auch im Winter, wenn kein Schnee liegt. Sie kann also ganzjährig geerntet werden.

Wo wächst Vogelmiere? 

Die Heilpflanze wächst häufig auf Äckern, Wäldern, unter noch lichten Hecken, rund um Baumstämme und auch in Gärten. Die Heilpflanze breitet sich rasenbildend und bodendeckend aus. Wichtige Erkennungsmerkmale sind die runden Stängel (niederliegend oder aufsteigend) mit einer vertikalen Haarleiste und kleinen, eiförmigen Blättern. Vielleicht findest auch Du Vogelmiere im Garten bei Dir zu Hause?
 
Sie ist ein wichtiges, gesundes und wohlschmeckendes Wildkraut. Sie ist reich an Mineralstoffen, insbesondere Kalium, Calcium und Magnesium. Das Besondere: der Nährstoffgehalt ist dabei mehrfach höherer Gehalt als z.B. im Kopfsalat. Ebenso enthält sie Carotinoide und Vitamin C.

Gewöhnliche Vogelmiere Bild in der NaturVogelmiere Anwendung

Die Wirkung von Vogelmiere darf in keiner Frühjahrskur fehlen - am besten zusammen mit Löwenzahn, Brunnenkresse und Brennnessel. In der Volksheilkunde und Naturheilkunde gilt die Heilpflanze und deren Heilwirkung als harntreibend, schleimlösend, kräftigend und auf der Haut wundheilend und juckreizstillend. Grund dafür sind die enthaltenen Saponine. Aufgrund dieser Wirkung findet sie auch Anwendung in unserem Hautschmeichler. Grundsätzlich kann übrigens das gesamte Kraut verwendet werden. 

Vogelmiere eignet sich übrigens auch perfekt für einen frischen Wildkräutersalat.

Die Pflanze enthält Saponine, daher sollte sie nicht in zu großen Mengen verzehrt werden, da diese den Magen-Darm-Trakt zu sehr reizen können. Das kann zu Übelkeit oder Durchfall führen.

Anwendung bei Hautproblemen

Die Vogelmiere gilt auch als hilfreich bei Hautunreinheiten wie Neurodermitis oder Ekzemen. Daher verwenden wir einen Auszug aus der ganzen Pflanze in unserem Hautschmeichler. Dieser wird in die reichhaltige Grundlage aus Sheabutter und Bienenwachs eingearbeitet. Hier erfährst Du mehr über unsere Hautcreme.

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