Die Vogelmiere (Stellaria Media)

Die Vogelmiere (Stellaria Media)

Die Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria Media) ist ein kleines unscheinbares Gewächs, das man an den winzigen sternförmigen, weißen Blüten erkennen kann. Daher kommt auch der Name Stellaria, lat. stellarias: sternförmig.

Sie ist immergrün, eines der ersten Wildkräuter, wächst immer wieder nach und ist daher das ganze Jahr über zu finden - auch im Winter, wenn kein Schnee liegt. Sie kann also ganzjährig geerntet werden. Wo wächst Vogelmiere? Die Heilpflanze findet sich häufig auf Äckern, Wäldern, unter noch lichten Hecken, rund um Baumstämme und auch in Gärten. Sie breitet sich rasenbildend und bodendeckend unaufhörlich aus. Wichtige Erkennungsmerkmale sind die runden Stängel (niederliegend oder aufsteigend) mit einer vertikalen Haarleiste und kleinen, eiförmigen Blättern.
 
Die Gewöhnliche Vogelmiere ist ein wichtiges, gesundes und wohlschmeckendes Wildkraut (nicht nur) im Frühjahr, weil es reich an Chlorophyll und Mineralsalzen ist (insbesondere Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium - mehrfach höherer Gehalt als z.B. im Kopfsalat). Ebenso enthält es Carotinoide und Vitamin C.

Vogelmiere Anwendung: Die Wirkung von Vogelmiere darf in keiner Frühjahrskur fehlen - am besten zusammen mit Löwenzahn, Brunnenkresse, Brennnessel. In der Volksheilkunde und Naturheilkunde gilt die Vogelmiere und deren Heilwirkung als harntreibend, schleimlösend, den Organismus kräftigend und auf der Haut wundheilend und juckreizstillend in Form von Breiumschlägen oder als Ölauszug, wohl aufgrund seiner enthaltenen Saponine. Verwendet wird übrigens das gesamte Kraut.

Vogelmiere enthält Saponine, daher sollte sie allerdings nicht in zu großen Mengen verzehrt werden, da diese den Magen-Darm-Trakt zu sehr reizen können (Übelkeit, Durchfall).

Gewöhnliche Vogelmiere Bild in der Natur

 
Wir verwenden den alkoholischen Auszug aus der ganzen Pflanze, also die Tinktur, in unserem Hautschmeichler, eingearbeitet in wohltuenden Grundlagen und wertvollen Ölen.

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